Über uns
Vinyler entstand aus einer simplen Frage: Was, wenn eine alte Schallplatte nicht verstaubt oder weggeworfen wird, sondern weiterläuft? Christoph, der Kopf hinter der Idee, ist Tüftler, Musikliebhaber und leidenschaftlicher Uhrenfan – mit dem Willen, beides zu verbinden. 2018 begann er zu Hause in seiner Garage zu recherchieren, zu experimentieren, auszuprobieren.
2024 stiess Christian dazu: Betriebsökonom, Projektmanager, Ästhet. Er brachte, was jede gute Idee irgendwann braucht: Struktur und einen ruhigen Gegenpol. Heute stehen hinter Vinyler zwei Chrigus, die beide überzeugt sind, dass aus einer verrückten Idee etwas Bleibendes werden kann.
Die Köpfe hinter Vinyler
Christoph Guggisberg
Christoph, heute wohnhaft in Thun, ist in Zimmerwald aufgewachsen, einem kleinen Dorf im Kanton Bern, mit viel Zeit zum Denken, Tüfteln und Musikhören. Er ist der Typ, der nachts um drei noch wach liegt, weil ihn eine Idee nicht loslässt und am nächsten Morgen bereits in der Werkstatt steht. Seine Leidenschaft für Mechanik, Uhren und Vinyl treibt ihn täglich an. Für ihn zählt nicht das schnelle Ergebnis, sondern das, was bleibt.
Christian Affolter
Christian ist am Thunersee aufgewachsen. Wer dort gross wird, lernt früh, was es bedeutet, innezuhalten. Er hört zuerst zu, dann entscheidet er. Er liebt Dinge, die gut gemacht sind; einen guten Wein, ein durchdachtes Design, Produkte mit Charakter. Wenn es abends ruhiger wird, sortiert er, hinterfragt und legt die nächsten Schritte fest. Am nächsten Tag wird umgesetzt.
Beginn
der Vinyler
Erfolgsgeschichte
Die Idee entsteht. Intensive Recherche startet. Niemand hat das bisher so gemacht – was mich gleichzeitig beunruhigt und angespornt hat.
Testwerkstatt
Meine Garage wird zur Testwerkstatt. Ich bohrte, fräste, scheiterte – und machte weiter.
Immer wieder mit Zweifeln und der Frage im Kopf: Was machst du da eigentlich? Aber auch immer wieder mit der Überzeugung, dass daraus etwas Grosses und Einzigartiges entstehen kann.
Erste Produktentwicklung
Erste vertiefte Produktentwicklung. Die zentrale Frage: Wie lässt sich eine Schallplatte so bearbeiten, dass sie als Zifferblatt einer Uhr funktioniert, ohne ihren Charakter und ihre besondere Ästhetik zu verlieren?
Allein dieser komplexe Entwicklungsschritt brauchte mehr als ein Jahr Forschung- und Entwicklungsarbeit.
Die Marke
Zwei Designs und die Marke «Vinyler» werden als geistiges Eigentum in der Schweiz und der EU eingetragen. Und damit endlich der erlösende Zeitpunkt, an dem ich auch mit Freunden und Bekannten über meine verrückte Idee sprechen konnte.
Die Schweizer Uhrenindustrie
Ich beginne gezielt nach Lieferanten zu suchen für Uhrwerk, Komponenten und Partner, welche mir bei der finalen Entwicklung helfen.
Ein Schritt, der mir sehr viel Mut abverlangt: Auf einmal stehst du als Quereinsteiger mit einer verrückten Idee vor den Türen namhafter und traditionsreicher Unternehmen, welche sich seit Jahrzenten mit der Herstellung von Uhren beschäftigen.
Erste Prototypen
Mein Mut, meine Überzeugungskraft und mein Fleiss in all die geleisteten Vorarbeiten bezahlt sich aus und hilft mir, von Beginn weg auf Augenhöhe mitdiskutieren zu können.
Die ersten sechs fertigen, funktionierenden Prototypen werden geliefert. Nach fünf Jahren halte ich plötzlich etwas in den Händen, das tickt. Das wirklich tickt. Ein unglaubliches Gefühl und ein grossartiger Meilenstein, der mich anspornt, weiterzumachen.
Durchstarten
Ein sehr entscheidendes Jahr für Vinyler, in welchem ich beschliesse, mit meiner Idee noch weiter in die Öffentlichkeit zu gehen und mein Netzwerk noch stärker auszubauen. Vinyler wird ins Start-up-Förderprogramm des Kantons Bern aufgenommen.
Christian Affolter, mein langjähriger Freund, stösst als Co-Founder dazu – nicht nur ein emotionaler, sondern vor allem auch ein strategisch sehr wichtiger Moment in der Entstehung von Vinyler.
Launch der Website
Erste erfolgreiche Finanzierungsrunde, dank Menschen, die uns vertrauen und an unsere Idee glauben – wir sind unglaublich dankbar. Die Lancierungskampagne nimmt Form an. Vinyler ist bereit.
Vinyler Haus 51
Das Jahr, auf das wir hingearbeitet haben. Am 30. Mai öffnet das Vinyler Haus 51 in Thun seine Türen – unsere Manufaktur und Treffpunkt für Vinyl- und Analogliebhaber. Drei Tage später, am 2. Juni, gehen wir auf Kickstarter live.
Acht Jahre. Von der spontanen Idee an einem Feierabend bis hierher. Ein langer Weg, aber einer, den wir jederzeit wieder gehen würden.
Vinyler Haus 51
An der Oberen Hauptgasse in Thun liegt das Vinyler Haus 51 – unsere Manufaktur und Treffpunkt für Vinyl- und Analogliebhaber. Hier beginnt die Geschichte jeder Vinyler-Uhr: mit der Auswahl der richtigen Schallplatte und der Herstellung des Zifferblatts, das sie einmal tragen wird.
Aber das Vinyler Haus 51 ist mehr als eine Werkstatt. Es ist ein Ort, an dem man zuschauen kann, wie aus einer ausgedienten Schallplatte etwas Bleibendes wird. Wo man durch Plattenregale stöbert, analoge Musik hört und bei einem guten Schluck einfach verweilt. Ein Ort für gute Gespräche, für Menschen, die Dinge mit Charakter zu schätzen wissen und für alle, denen das Handgemachte mehr bedeutet als das Perfekte.
Das Vinyler Haus 51 ist kein klassischer Laden: Wir haben keine festen Öffnungszeiten. Wer vorbeikommen möchte, ist herzlich willkommen – ruf einfach kurz an, damit wir auch wirklich da sind.
Und sollten wir nicht erreichbar sein, stöbere doch schon mal in unserem Webshop. Sicher findest du da deine neue Vinyler.